Bezirke und Gemeinden müssen sich ständig verändernden Rahmenbedingungen anpassen. Bund und Kanton delegieren vermehrt Aufgaben und Lasten an die Bezirke und die Gemeinden. Diese Entwicklung erfordert mehr Vollzugskapazitäten. Gleichzeitig wird die Gemeindeautonomie vermehrt eingeschränkt. Andererseits werden die Erwartungen und die Ansprüche seitens der Bevölkerung an die Bezirke und die Gemeinden immer vielfältiger, vernetzter und komplexer. Diese Entwicklung und ein haushälterischer Umgang mit Ressourcen rufen nach optimierter interner Zusammenarbeit, qualifizierter Zusammenarbeit mit anderen Kommunalwesen und Zweckverbänden, Zentralisierung kommunaler Aufgaben und allenfalls gezieltem wohl überlegtem Outsourcing. Die Freiwilligenarbeit in Vereinigungen und anderen Institutionen muss gestärkt und gefördert werden.
Leitgedanken
4-Jahres-Ziele
Der Bezirksrat gestaltet das kommunale Handeln bürgerfreundlich, effizient, effektiv und kostenbewusst.
Er informiert zeitnah und transparent nach innen und nach aussen.
Der Bezirk strebt eine sinnvolle Anwendung von E-Government an.
Die periodische, projektbezogene und transparente Information der Einwohner sowie der Parteien ist sichergestellt.
Der Bezirk tritt gegen aussen einheitlich auf (CI, Internet, Image, Broschüre).
Die Infrastruktur erlaubt den Mitarbeitenden effizientes Arbeiten und Handeln in Sicherheit.
Die Arbeiten werden von den Mitarbeitenden bürgerfreundlich und mit hoher Qualität erledigt sowie digital (GEVER) korrekt dokumentiert.
Der Bezirksrat und die Verwaltung führen ein sachgerechtes Controlling und Risikomanagement.
Der Bezirksrat setzt sich für eine schlanke kommunale Gesetzgebung ein.
Vorhandene kommunale Erlasse und Verträge werden auf Aktualität und Notwendigkeit überprüft. Nötige Aktualisierungen sind zeitnah umzusetzen.
Der Bezirksrat strebt, wo es sachlich und wirtschaftlich angezeigt ist, die Zusammenarbeit mit anderen Kommunalwesen und dritten Organisationen an.
Der Bezirk pflegt Vernetzungen in Verbänden und Institutionen sowie den umliegenden Gemeinden, Bezirken und dem Kanton. Er bringt seinen Standpunkt in den relevanten Themen ein.
Die Gemeindeautonomie ist zu stärken.
Der Bezirk pflegt die Kontakte zum Kanton im Allgemeinen und zu den Kantonsräten des Bezirks im Speziellen. Auch mit den anderen Bezirken und Gemeinden ist der Austausch zu suchen. Gleiche Interessen sind wenn möglich gebündelt einzubringen.
An den Bezirksgemeinden (hier ein Archivbild vom Dezember 2018) werden die Bürgerinnen und Bürger vom Bezirksrat transparent über die aktuellen Geschäfte informiert.