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Im Einsatz gegen invasive Pflanzen im Meggerwald

Seit fünf Jahren engagiert sich der Bezirk Küssnacht gemeinsam mit den Gemeinden rund um den Meggerwald sowie den Kantonen Schwyz und Luzern gegen die Ausbreitung invasiver Neophyten. Auch in diesem Jahr setzen die Projektpartner ihre Arbeiten fort, um die wertvollen Lebensräume im und um den Meggerwald zu schützen.

Die im Garten beliebte Jungfernrebe hat im Meggerwald verschiedene Stellen überwuchert. Als einheimische Alternative eignet sich zum Beispiel der Hopfen.

Invasive Gartenpflanzen wie Kirschlorbeer, Sommerflieder, Wilder Wein oder Henrys Geissblatt breiten sich rasch und unkontrolliert aus. Sie verdrängen einheimische Pflanzenarten und gefährden dadurch die Biodiversität. Inzwischen dürfen rund 90 invasive Arten weder neu angepflanzt noch verkauft werden. Bereits bestehende Bestände in Gärten, Wäldern und entlang von Gewässern bleiben jedoch eine grosse Herausforderung.

Gemeinsamer Einsatz

Von Mai bis September stehen deshalb regelmässig Zivildienstleistende, Freiwillige und Fachpersonen im Einsatz. Im Auftrag der Gemeinden und Kantone entfernen sie invasive Pflanzen aus dem Meggerwald und aus angrenzenden Schutzgebieten. Ohne gezielte Massnahmen würden sich die Arten weiter ausbreiten und langfristig Schäden für Natur, Erholungsraum und Forstwirtschaft verursachen.

Alle können mithelfen

Auch die Bevölkerung kann einen wichtigen Beitrag leisten. Wer exotische Problempflanzen im eigenen Garten entfernt und stattdessen einheimische Wildsträucher pflanzt, stärkt die Biodiversität nachhaltig. Bereits das Abschneiden und korrekte Entsorgen von Blütenständen etwa von Kirschlorbeer, Sommerflieder oder Hanfpalmen hilft, die weitere Verbreitung einzudämmen. Pflanzenteile können im Kehrichtsack oder in kostenlosen Neophytensäcken über die Kehrichtabfuhr entsorgt werden.