Die Bezirksschulen Küssnacht nahmen in den Jahren 2024 und 2025 an einem Austauschprojekt mit Schulen in Spanien und Finnland teil. Dafür erhielten sie einen Förderbeitrag der Stiftung Movetia. Nun erhielten die Bezirksschulen für ein Nachfolgeprojekt wiederum einen Förderbeitrag für die zwei nächsten Jahre. Der Austausch wird hierbei mit Schulen in Berlin und Tallinn stattfinden.
In den letzten beiden Jahren waren Delegierte aus Finnland und Spanien bei den Bezirksschulen Küssnacht zu Gast und umgekehrt.
In den Jahren 2024 und 2025 nahmen die Bezirksschulen an einem Mobilitätsprojekt teil, das die Stiftung Movetia finanziert hat. So fanden Job Shadowings (Beobachtung anderer Personen bei der Arbeit) mit Lehrpersonen sowie Schulleitungen aus Granollers (Spanien) und Forssa (Finnland) statt. Gegenseitige Besuche sorgten für interessante Diskussionen und Impressionen. Alle Teilnehmenden konnten sich dadurch weiterentwickeln.
Die Bezirksschulen haben nun ein Nachfolgeprojekt bei der Stiftung Movetia mit dem Titel «Zwischen Klicks und Knacks – Schule im digitalen und sozialen Wandel» beantragt. Dafür haben sie wiederum einen Förderbeitrag für die nächsten zwei Jahre in Höhe von rund 46'000 Franken erhalten. Alle drei Gewährungskriterien «Relevanz», «Qualität der Projektkonzeption und Umsetzung» sowie «Wirkung» des Projekts wurden im Evaluationsbericht mit «sehr gut» beurteilt. Die Stiftung Movetia begründet ihren Entscheid unter anderem folgendermassen: «Das Projekt überzeugt durch eine klare thematische Ausrichtung und eine deutliche Verankerung in der Schulentwicklung. Die Ziele sind kohärent mit den Entwicklungsbedürfnissen der Schule und tragen zur Kompetenz- und Qualitätsentwicklung in zentralen Bereichen bei. Die Aktivitäten sind klar beschrieben und stehen in engem Bezug zu den Zielen. Positiv hervorzuheben ist die sorgfältige Auswahl der Partnerschulen, deren Profile die angestrebten Lernergebnisse unterstützen. Insgesamt ist eine qualitativ hochwertige Umsetzung zu erwarten.»
Schliesslich beschreibt Movetia die Wirkung des Projekts mit den Worten: «Insgesamt ist davon auszugehen, dass das Projekt einen substanziellen Beitrag zur Weiterentwicklung der schulischen Praxis und zur Stärkung der internationalen Vernetzung leisten wird.»
Für den Austausch konnten diesmal eine Schule in Berlin und eine in Tallinn gewonnen werden. Während erstere sehr grossen sozialen Herausforderungen konfrontiert ist, zeichnet sich letztere durch eine Vorreiterrolle in der digitalen Bildung aus. Für die Bezirksschulen hat der Austausch mit Schulen anderer Länder und Kulturen einen sehr grossen Nutzen. Der kulturelle Austausch hat den Lehrpersonen und Schulleitungen einen vertieften Einblick gegeben, wie Schule in anderen Ländern funktioniert oder «zu funktionieren hat». Es ist ein grosser Gewinn für die Bezirksschulen, dass sie dieses Nachfolgeprojekt führen dürfen.