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Rettungsdienst Küssnacht: Zweiter Rettungswagen in Betrieb genommen

Der Rettungsdienst Küssnacht hat letzten Montag offiziell seinen zweiten Rettungswagen eingeweiht. Vertreter aus der Politik und dem Rettungsdienst betonten an der Feier die Bedeutung einer verlässlichen Notfallversorgung, auch über die Bezirksgrenzen hinaus.

«Ein Rettungswagen ist kein Rettungswagen», erklärte Markus Bürgi, Leiter des Rettungsdienstes Küssnacht bei der Einweihung des neuen Wagens. Wenn das Fahrzeug ein technisches Problem aufweist, gibt es auf die Schnelle keine Ausweichmöglichkeiten. Unter anderem aus diesem Grund bestand das Bedürfnis nach dem zweiten Fahrzeug, das letzten Montag feierlich eingeweiht wurde. Mit dem neuen Rettungswagen ist der Rettungsdienst Küssnacht künftig noch besser aufgestellt. Dies unterstrich Bezirksammann Oliver Ebert in seiner Rede bei der Einweihungsfeier, worin er sich auch für das Engagement und die gute Organisation des Rettungsdienstes bedankte.

Markus Bürgi bildete zusammen mit den Mitarbeitenden Edgar Hägi und Stefan Meier die Projektgruppe für die Anschaffung des Wagens. Diese begleitete den gesamten Prozess von der Idee über den Ausbau bis hin zur Kontrolle des Wagens vor der Inbetriebnahme. Das neue Fahrzeug wurde zusammen mit dem bestehenden Wagen auf den neusten Stand der Technik gebracht. Beide Rettungswagen verfügen über identische Innenausbauten, was eine einheitliche Handhabung der Geräte ermöglicht. Zur Ausstattung gehören neue Beatmungsgeräte, ein modernes Navigationssystem sowie verschiedene Assistenzsysteme wie Kollisions- und Totwinkelwarner. Eine 360-Grad-Kamera beim neuen Rettungswagen sorgt für zusätzliche Sicherheit beim Manövrieren. Bezogen wurde das Fahrzeug und die Innenausstattung von der AMBU-Tech AG, die sich im Zuge der öffentlichen Ausschreibung im offenen Verfahren durchsetzen konnte.

Unterstützung von Weggis

Ein zusätzlicher Dank widmeten Markus Bürgi und Oliver Ebert der Gemeinde Weggis. Diese hat den Bezirk Küssnacht beim Kauf des Fahrzeugs finanziell unterstützt. Grund dafür ist die enge Zusammenarbeit in der regionalen Notfallversorgung: Rund 27 Prozent der Einsätze des Rettungsdienstes Küssnacht erfolgen in den Luzerner Seegemeinden Weggis, Vitznau und Greppen. Aufgrund ihrer geografischen Lage sind diese Gemeinden auf eine rasche medizinische Versorgung aus Küssnacht angewiesen. Der Weggiser Gemeindepräsident Roger Dähler war zusammen mit seinem Ratskollegen Robin Küttel ebenfalls vor Ort. Er bedankte sich in seiner Rede beim Rettungsdienst Küssnacht für ihren Einsatz. Weiter lobte er darüber hinaus die Partnerschaft zwischen der Gemeinde Weggis und dem Bezirk Küssnacht. Dieses Lob erwidert der Bezirksrat Küssnacht an dieser Stelle und freut sich bereits auf die weitere Zusammenarbeit mit der Gemeinde Weggis.