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Die Bezirksgemeinde unterstützt den Bezirksrat

Am Montag fand im Monséjour die Bezirksgemeinde statt. Die Abrechnung der Ausgabenbewilligung für das Sportareal Luterbach sowie die Jahresrechnung 2024 wurden, wie empfohlen, angenommen. Die beiden Sachvorlagen wurden kontrovers diskutiert, wobei die Voten gegen das Hallenbad und für die Asylunterkunft – wie vom Bezirksrat beantragt – überwogen.

Visualisierung des Ersatzbaus der Asylunterkunft im Luterbach

Im äusserst gut besuchten Monséjour in Küssnacht trafen sich am Montagabend insgesamt 288 Stimmberechtigte zur Bezirksgemeinde. Nach der Begrüssung durch den Bezirksammann Oliver Ebert und der Wahl der Stimmenzählenden ging es ans Eingemachte. Den Anfang machte die Pluralinitiative «JA zu einem Hallenbad in Küssnacht!».

Mitinitiant Martin Raña von der Partei SP und Unabhängige Küssnacht äusserte seine Argumente für die Initiative. Auch Regula Arnold von der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft sprach sich für die Pluralinitiative aus.

Die Voten gegen die Pluralinitiative kamen von Mathias Bachmann (Mitte), Rainer Küttel (SVP), Livio Zulli (FDP) und Markus Exer. Sie teilen die Meinung des Bezirksrats, dass die Initiative wegen grosser Investitionen zum falschen Zeitpunkt kommt und man den Bau eines Hallenbads ganzheitlich mit der Planung weiterer Bauprojekte betrachten soll.

Mehr Voten für die Asylunterkunft

Auch beim nächsten Traktandum, der Ausgabenbewilligung für die Erstellung der Ersatzbaus einer Asylunterkunft, waren mehr Voten auf der gleichen Seite wie der Bezirksrat. Während Andreas Hofstetter und Samuel Lütolf (beide SVP) ihre Gegenargumente vorstellten, machten sich Alex Keller (SP), Mathias Bachmann (Mitte), Markus Sidler und Lars Grüter für ein Ja zum Ersatzbau stark. Auch die FDP hat die Ja-Parole gefasst. Sie unterstützen damit den Bezirksrat bei seiner Empfehlung für die Urnenabstimmung vom 18. Mai. Die geplante Unterkunft trägt dazu bei, den gesetzlichen Auftrag zur Unterbringung von Asylsuchenden und Flüchtlingen kosteneffizient, zeitgemäss, nachhaltig und integrationsfördernd zu erfüllen.

Zwei Geschäfte vor Ort angenommen

Zum Hallenbad und dem Ersatzbau der Asylunterkunft werden die Stimmberechtigten am 18. Mai an der Urne das letzte Wort haben.

Anders sah es bei der Abrechnung der Ausgabenbewilligung und für die Erneuerung und den Ausbau der Sportanlage Luterbach aus. Diese wurde gleich an der Bezirksgemeinde klar angenommen. Auch nachdem Säckelmeister Peter Küng die Jahresrechnung des vergangenen Jahres mit einem erfreulichen Plus von 2.6 Millionen Franken vorgestellt hat, wurde diese von den Stimmberechtigten deutlich angenommen.

Der Bezirksrat dankt allen Teilnehmenden für das Vertrauen sowie für die Voten und hofft auf eine hohe Stimmbeteiligung am 18. Mai.