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Senkung des Steuerfusses 2025 – Einschätzung des Säckelmeisters

Die Bezirksgemeinde hat am 9. Dezember beschlossen, den Steuerfuss von 155 auf 145 Einheiten zu senken. Säckelmeister Peter Küng erläutert, welche Folgen diese Senkung nach sich zieht.

Der Entscheid der Bezirksgemeinde vom 9. Dezember beeinflusst das Budget der kommenden Jahre. Während wir im Voranschlag für das Jahr 2025 mit einem Steuerertrag von knapp 56 Mio. Franken gerechnet haben, reduziert sich dieser nun um drei Mio. Franken. Dies wirkt sich entsprechend auf das Gesamtergebnis der Erfolgsrechnung aus. Der Aufwandüberschuss aus dem Vorschlag von 3,8 Mio. Franken wird nun auf 6,8 Mio. Franken angepasst. Die beschlossene Senkung des Steuerfusses betrifft auch die darauffolgenden Jahre. Für die Finanzplanjahre 2026 bis 2028 ist nun jährlich mit einem grösseren Aufwandüberschuss zu rechnen.

Haushaltsgleichgewicht

Das Finanzhaushaltgesetz schreibt vor, dass das Gesamtergebnis der Erfolgsrechnungen mittelfristig ausgeglichen sein muss. Die Rückgänge der Steuereinnahmen, die erhöhten Abschreibungen bei den Investitionen und gesteigerte Zinsen auf dem Fremdkapital führen dazu, dass die erwähnten, gesetzlichen Vorgaben mittelfristig nicht eingehalten werden. Der Bezirk Küssnacht muss somit in den kommenden Jahren die Investitionen noch restriktiver priorisieren und möglicherweise anpassen. Weiter wird auch die Aufwandseite Abstriche erfahren müssen.

Steuergesetzrevision 2026

Im Frühjahr 2025 behandelt der Schwyzer Kantonsrat die Steuergesetzrevision 2026. Der gegenwärtig prognostizierte Steuerausfall von rund drei Mio. Franken muss aus Sicht des Bezirksrats als substanziell bezeichnet werden. Der Ausgang der Revision wird die Finanzplanung der kommenden Jahre weiter beeinflussen. Der Bezirk Küssnacht wird diese Entwicklung beobachten und die Finanzplanung entsprechend anpassen.