Informationen der Energiestadt Küssnacht zum Heizen mit Holz.
Holzheizungen gelten als klimaschonend und umweltfreundlich. Dies stimmt aber nur, wenn eine Holzfeuerung optimal betrieben wird. Ansonsten verursachen sie Rauchschwaden, die Schadstoffe enthalten und Mensch und Umwelt sowie die Beziehung zum Nachbarn belasten. Entscheidend ist, dass sachgemäss angefeuert wird, denn beim Anfeuern entsteht am meisten Feinstaub. Mit der richtigen Anfeuerungsmethode lässt sich bis zu 80 Prozent des Feinstaubs vermeiden. Bei optimalem Betrieb raucht das Feuer von Stückholzfeuerungen nach 15 Minuten nicht mehr.
Bei Inversionswetterlagen (Hochnebel) sollten Holzöfen, die nur dem Komfort und der Behaglichkeit – und nicht dem Heizen – dienen, gar nicht oder nur sehr eingeschränkt betrieben werden. Die Inversionsschicht wirkt wie ein Deckel auf einem Kochtopf. Die in Bodennähe ausgestossenen Schadstoffe können nicht entweichen und sammeln sich innerhalb einer meist nur wenige hundert Meter dicken Luftschicht an. Häufig genutzte Anlagen müssen regelmässig gereinigt und gewartet werden. Falls eine länger ungenutzte Einzelraumfeuerung wieder in Betrieb genommen wird, sollte zuvor die Kaminfegerin oder der Kaminfeger den Zustand des Kamins überprüfen und diesen bei Bedarf reinigen.
www.point-of-fire.ch
www.fairfeuern.ch
www.holzenergie.ch > richtig anfeuern
www.bafu.admin.ch > Heizen mit Holz, aber richtig
Holzenergie Schweiz stellt eine Videoanleitung über das korrekte Anfeuern in der Praxis bereit.