Selbständig und unabhängig leben bedeutet Lebensqualität, natürlich auch im Alter.
Im Rahmen des Rotkreuz-Fahrdienstes bringen freiwillige Fahrerinnen und Fahrer Menschen, welche auf Hilfe angewiesen sind, an die gewünschten Ziele.
Wer in jungen Jahren die Flexibilität schätzte, der möchte sie im Alter nicht aufgeben. Wenn der Führerschein schon längst abgegeben wurde und die eigenen Füsse nicht mehr so gut mitmachen, wie man es sich wünschen würde, dann sind viele ältere Menschen in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt.
Eines der häufigsten Probleme im Alter ist die nachlassende Mobilität: Wege, die noch einige Jahre zuvor mühelos zu bewältigen waren, sind plötzlich mit Unsicherheit verbunden. Eine verlässliche Begleitung bei Gehunsicherheit oder einer Sehschwäche schützt vor Sturz und gibt Sicherheit bei Verrichtungen ausser Haus. Sind die öffentlichen Verkehrsmittel nicht gut erreichbar, ist man oftmals auf ein verlässliches Transportmittel angewiesen. In dieser Situation kann das Fahrdienstangebot des Schweizerischen Roten Kreuzes die beste Lösung sein.
Während Angehörige durch den eigenen Alltag zeitlich stark gebunden sind, können die älteren Menschen davon unabhängig den nächsten Termin beim Friseur oder bei der Bank wahrnehmen. Die Fahrerinnen und Fahrer des Schweizerischen Roten Kreuzes holen Sie direkt zuhause ab und begleiten Sie beispielsweise zum Termin beim Arzt, zur Therapie, zum Optiker, zur Fusspflege oder zur Familienfeier. Wenn die Mobilität eingeschränkt ist, werden die Bedürfnisse nach Teilhabe am öffentlichen Leben nicht kleiner. So kann eine Fahrt mit dem Rotkreuz-Fahrdienst auch Abwechslung und Kontakte im Alltag bedeuten.

Neben dem Fahrdienst des Schweizerischen Roten Kreuzes gibt die Anlaufstelle Info-Punkt-Zäme Auskunft über weitere Angebote und Dienstleistungen zur Unterstützung der Eigenständigkeit älterer Menschen zu Hause. Die Zusammenarbeit von Spitex, Pro Senectute, Schweizerischem Roten Kreuz und der Fachstelle für Gesellschaftsfragen ermöglicht eine bedürfnisorientierte Beratung und Koordination der Hilfeleistungen.