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Auch in diesem Jahr: Kampf dem Littering

Um Littering zu vermeiden und die Bevölkerung weiter zu sensibilisieren, wird jetzt eine Kampagne mit Plakaten gestartet.

Ausschnitt aus dem Plakat der Sensibilisierungs-Kampagne des Bezirks Küssnacht zum Thema Littering. Zu einem späteren Zeitpunkt ist noch ein zweites Plakatsujet vorgesehen.

 

Wenn die frühlingshaften Temperaturen wieder viele ins Freie locken, wird Littering – die zunehmende Unsitte, Abfälle im öffentlichen Raum achtlos wegzuwerfen oder liegen zu lassen, ohne die dafür vorgesehenen Abfalleimer oder Papierkörbe zu benutzen – auch im Bezirk Küssnacht wieder zum Thema.

Negative Folgen für die Umwelt, Lebensqualität beeinträchtigt

Littering beeinträchtigt die Lebensqualität und das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum, führt zu erhöhten Kosten bei den Reinigungsdiensten und schadet dem Ruf eines Ortes. Littering hat negative Folgen für die Umwelt. Einerseits werden Böden, Pflanzen und Gewässer verunreinigt. Andererseits lassen sich diese Materialien nicht in Stoffkreisläufe zurückführen und können somit nicht recycelt werden.

«Es wird immer tragischer»

Bezirksammann Armin Tresch ist in Küssnacht regelmässig zu Fuss unterwegs. Was er auf seinen Spaziergängen antrifft, bereitet ihm nicht nur Freude: «Mit dem Littering wird es immer tragischer. Die Spuren und Rückstände von nächtlichen Gelagen sind anderntags deutlich zu sehen. Die neuralgischen Stellen befinden sich auf der ganzen Quaianlage von Küssnacht, vom Pumpenhaus bis zu den Sportanlagen Seematt.» Die Polizei sei regelmässig mit Patrouillen vor Ort und präventiv aktiv, könne aber natürlich nicht alle Abende abdecken, so Armin Tresch weiter. «Die Quaianlage Küssnacht ist in diesem Jahr der klare Hotspot. An anderen Standorten wie der Gesslerburg oder der Hohlen Gasse kommt es zurzeit nicht zu Littering.»

Pizzaschachteln, Abfall entsorgen

Patrick Gick, Abteilungsleiter des Ressorts Infrastruktur, ist dank des engen Kontaktes zum Team des Werkdienstes stets im Bild, was in Sachen Littering aktuell los ist. Er hält einleitend fest: «Es betrifft nur Einzelpersonen. Die grosse Mehrheit hält sich an die Anstandsregeln und produziert kein Littering.» Zu den grössten Ärgernissen zählen derzeit die grossen Pizzaschachteln, welche in den Güselkübeln entsorgt werden und diese verstopfen, und der Abfall, welcher von zuhause mitgenommen und auf der Quaianlage deponiert wird. Zudem wurden kürzlich verschiedene Güselkübel am Quai mit grossen, schwarzen Klebern versehen. Der Bezirk musste deshalb Strafanzeige gegen Unbekannt einreichen.

Was wird gegen Littering gemacht?

Auch in diesem Jahr möchte der Bezirk Küssnacht die Bevölkerung für das Thema Littering sensibilisieren. Aus diesem Grund lanciert er in diesen Tagen an verschiedenen Standorten (Quaianlage Küssnacht, Spielplatz am See und Parkplatz Chiemen in Immensee) eine Plakatkampagne. «Wir freuen uns, wenn der öffentliche Raum im Bezirk Küssnacht genutzt wird», erklärt Bezirksammann Armin Tresch. «Mit unserer Kampagne möchten wir die Leute aber an der Ehre packen und sie auffordern, zu den Anlagen Sorge zu tragen. Verlassen Sie bitte den Platz so, dass andere Personen diesen Raum später ebenfalls aufsuchen können.» Patrick Gick macht darauf aufmerksam, dass im öffentlichen Raum des Bezirks Küssnacht genügend Abfallkübel vorhanden sind. Für die Frühlings- und Sommerzeit werden zusätzlich grosse Kübel aufgestellt. «Lassen Sie bitte keine Abfälle, keine Essensresten, leere Verpackungen oder Getränkeflaschen auf dem Boden oder an anderen Orten liegen. Abfälle sind in den dafür bestimmten Behältern zu entsorgen. Noch besser: Nehmen Sie den Abfall mit nach Hause, entsorgen Sie ihn dort fachgerecht und entlasten Sie damit die Umwelt sowie die Abfallentsorgung des Bezirks.»