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163 Aufgebote, 1800 Einsatzstunden geleistet

Die Stützpunkt Feuerwehr Küssnacht im Jahr 2020.

Grosse Fahrzeuge vor dem Tunneleingang: Vor der Eröffnung der Südumfahrung Küssnacht lieferte die Angriffsübung beim Tunnel Burg allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viele wertvolle Erkenntnisse.

 

«Ich darf beruhigt feststellen, dass der Einsatzwille in unserer Feuerwehr auch im vergangenen, speziellen Jahr sehr gut war und die einzelnen Ereignisse mit grossem Elan und viel Übersicht abgehandelt wurden. Gut bewährt hat sich auch, dass beim Stichwort Brand gleich immer der komplette Atemschutz, sprich auch die Eingeteilten der Züge alarmiert werden. Das gibt uns Sicherheit. Vor grossen Ereignissen wurden wir 2020 glücklicherweise verschont», hält Maj Martin Arnet, Kommandant der Stützpunkt Feuerwehr Küssnacht in seinem Jahresbericht 2020 fest.

Ausbildung

In Anbetracht der laufenden Pandemie und zur Sicherheit der Eingeteilten wurden im Ausbildungsjahr 2020 nur ca. 50 % aller geplanten Übungen abgehalten. Dabei wurden insgesamt 2200 Übungs- und Pflichtfahrtstunden geleistet. Die Übungsbeteiligung lag bei guten 77 %. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein kleines Plus von einem Prozent. Insgesamt konnten dabei über 1134 Übungsbesuche verzeichnet und entschädigt werden.
Trotz aller Umstände wurden einige Übungen mit den Partnern, der Kantonspolizei Schwyz, dem Rettungsdienst Küssnacht und den angrenzenden Feuerwehren, abgehalten. Speziell hervorzuheben ist die Angriffsübung beim Tunnel Burg der Südumfahrung Küssnacht, welche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viele wertvolle Erkenntnisse lieferte. «Ich darf trotz der laufenden Pandemie auf ein gelungenes und vor allem unfallfreies Ausbildungsjahr zurückblicken. Weiter kann ich beruhigt bekanntgeben, dass die gesteckten Übungsziele grösstenteils erreicht wurden», betont Maj Martin Arnet.

Beschaffungen

Der Einkauf der geplanten Materialien, des Korpsmaterial, Gerätschaften und der Verbrauchsmaterialien wurde gemäss Budget 2020 durch Stabschef Hptm Stefan Meier vorgenommen.

Öffentlichkeitsarbeit

Der traditionelle Kindergartentag in Küssnacht wurde im vergangenen Jahr unter Berücksichtigung von diversen Sicherheitsauflagen nach den Sommerferien durchgeführt und war wie immer, trotz allem, ein voller Erfolg. Brandschutzschulungen fanden 2020 nur sehr wenige statt.

Dienstjubiläen

Die nachfolgend aufgeführten Feuerwehrleute können ein Dienstjubiläum feiern. Herzlichen Dank für ihren Einsatz und ihre langjährliche Treue:

30 Jahre 25 Jahre 20 Jahre
Hptm Stefan Meier, Küssnacht FW Housi Brändle, Merlischachen Oblt Adrian Bachmann, Immensee
  Gfr Martin Steimen, Küssnacht Adj Uof Mario Schmid, Küssnacht
    Sdt Andreas Niederberger, Immensee
    Sdt Pascal Baumann, Immensee
     

15 Jahre

10 Jahre

5 Jahre

Sdt Andreas Hofstetter, Immensee Wm Fabio Schmidig, Küssnacht Sdt Carlo Zwyssig, Immensee
  Kpl Martin Jans, Küssnacht Sdt Martin Odermatt, Immensee
  Sdt Adrian Niederberger, Immensee Sdt Ramona Gut, Küssnacht
  Sdt Thomas Kretz, Immensee Sdt Reto Baggenstos, Küssnacht
    Sdt Severin Disler, Küssnacht
    Sdt Stefan Häcki, Immensee
    Sdt Thomas Betschart, Immensee
    Sdt Thomas Reding, Immensee

Beförderung

Thomas Bosshard wurde zum Vize-Kommandanten und damit zum Stellvertreter von Kommandant Martin Arnet befördert.

Austritte

Zwei Kollegen aus dem Löschzug Merlischachen haben die Stützpunkt Feuerwehr Küssnacht verlassen. Herzlichen Dank für ihre langjährige Treue und den Dienst zugunsten der Bevölkerung des Bezirks Küssnacht:

  • Oblt André Dober, 33 Dienstjahre
  • FW Housi Brändle, 25 Dienstjahre

Dank

Kommandant Martin Arnet bedankt sich herzlich bei allen eingeteilten Frauen und Männern für den geleisteten Dienst im vergangenen Jahr. «Nur mit eurer Hilfe, dem selbstlosen und motiviertem Engagement können wir auf ein positives Jahr zurückblicken.» Ein herzliches Dankeschön geht auch an die Mitglieder der Feuerwehrkommission, an Bezirksamman Armin Tresch und Statthalter Oliver Ebert für die konstruktive Zusammenarbeit und Unterstützung sowie an den gesamten Bezirksrat für die wohlwollende Prüfung der Anliegen der Stützpunkt Feuerwehr Küssnacht. Für das gute Einvernehmen und die super Zusammenarbeit bedankt sich Martin Arnet bei allen Partnerorganisationen wie den Rettungsdiensten Küssnacht, Luzern und Zug, der Kantonspolizei Schwyz, der Luzerner und der Zuger Polizei, dem Zivilschutz und allen anderen Organisationen, die in irgendeiner Weise zum Erfüllen der wichtigen Aufgabe beigetragen haben.