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Energiestadt Küssnacht – Umwelttipp: So wird der Garten igelfreundlich

Der Igel ist Tier des Jahres und ein stiller Gradmesser für die Umwelt. Wo er lebt, stimmt oft auch das ökologische Gleichgewicht. Doch dieses Gleichgewicht gerät zunehmend aus dem Gleichgewicht. Mit wenigen einfachen Massnahmen kann der Mensch wieder wertvollen Lebensraum für die Stacheltiere schaffen.

Der Igel gehört zu den bekanntesten Wildtieren der Schweiz. Doch aufgeräumte Gärten, monotone Rasenflächen, Pestizide und der Rückgang der Insekten erschweren ihm das Überleben. Hinzu kommen Gefahren durch Motorsensen und Mähroboter.

Lebensraum schaffen

Bereits kleine Anpassungen machen einen Unterschied. Laub- und Asthaufen, einheimische Sträucher, Stauden sowie Blumenwiesen bieten Nahrung, Verstecke und ein ausgeglicheneres Mikroklima. Besonders im Sommer ist zudem Wasser wichtig. Eine flache Schale mit frischem Wasser hilft Igeln und anderen Tieren. Steine oder Ästchen darin dienen Insekten als sichere Ausstiegshilfe.

Natur fördern

Wer auf Pestizide und Kunstdünger verzichtet, stärkt die Insektenvielfalt und damit die Lebensgrundlage des Igels. Davon profitieren auch Vögel, Amphibien und Wildbienen. Ein Beispiel für naturnahe Aufwertung ist die Fläche des Landschaftsentwicklungskonzepts an der Hausmatt in Immensee mit einheimischen Sträuchern, Blumenwiese sowie Stein- und Asthaufen.

Kostenlose einheimische Wildsträucher können derzeit auf der Website des Bezirks (www.kuessnacht.ch/lek) bestellt werden. Igelsichtungen nimmt der Bezirk zudem per E-Mail an umwelt@kuessnacht.ch entgegen. Jede Meldung hilft, den Bestand besser zu erfassen und den Igel im Bezirk Küssnacht sowie darüber hinaus gezielt zu schützen.

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