Extreme Witterungsbedingungen und die Abnutzung setzten der Lindenhofwiese trotz abfedernder Massnahmen zu. Der Bezirk hat deshalb Entwässerungsschächte versetzen lassen.
Die Schächte sorgen für eine optimierte Entwässerung, sowohl bei Regen als auch bei hohem Grundwasserspiegel.
In den letzten Monaten wurde die Lindenhofwiese aufgrund starker Regenfälle und des hohen Grundwasserspiegels stark belastet, weil das Wasser nicht mehr ausreichend abfliessen konnte. Das Ergebnis zeigte sich jeweils insbesondere nach der Nutzung für öffentliche Veranstaltungen. Obwohl sich beispielsweise das Organisationskomitee des Seenachtsfests für seinen Anlass an alle Vorgaben des Bezirks gehalten hat und sogar abfedernde Massnahmen vorgenommen hat, konnte die Lindenhofwiese den starken Regenfällen nicht standhalten.
Um in Zukunft auf solche Witterungsbedingungen besser vorbereitet zu sein oder den Schaden zumindest begrenzen zu können, hat der Bezirk letzte Woche die Entwässerung auf der Lindenhofwiese optimiert. Dabei hat er mehrere Entwässerungsschächte versetzen lassen. Diese verbessern die Versickerungsfähigkeit der Wiese bei Regen, indem sie das Wasser direkt in den Giessenbach ableiten. Bei Erhöhung des Grundwasserspiegels kann zudem das anfallende Wasser über die Entwässerungsschächte direkt abgepumpt werden.
Ab dem 14. Oktober, nach der Chilbi, wird die halbe Lindehofwiese (seeseitig) aufgefräst, teilweise mit neuem Giesgranulat belegt und nochmals eingesät. Diese Massnahmen verbessern die Bodenfestigkeit sowie die Regeneration und begünstigt die Begrünung der Wiese.