Der Kanton Schwyz und der Bezirk Küssnacht übergaben die beiden renaturierten Bäche am 17. Oktober 2024 offiziell der Öffentlichkeit.
Die offizielle Eröffnungsfeier der Renaturierung Dorf- und Giessenbach fand am Donnerstag, 17. Oktober 2024, beim Pumphaus auf der Quaianlage Küssnacht statt. Mit kurzen Ansprachen von Regierungsrat Sandro Patierno, Bezirksrat René Hunziker und Alain Foehn (Bauleiter des Projeks von der Holinger AG) sowie dem Einpflanzen eines Baumes wurde der feierliche Akt vollzogen. Zur Feier war auch die Bevölkerung eingeladen. Beim Apéro wurde auf das erfolgreich realisierte Projekt des Bezirks Küssnacht, welches auch die Offenlegung des Giessenbaches auf der Lindenhofwiese beinhaltet, angestossen.
«Die Revitalisierung des Dorf- und des Giessenbaches in Küssnacht stellt ein einzigartiges Projekt dar. Es zeichnet sich durch drei wertvolle Eigenschaften aus: Erholung (attraktives Naherholungsgebiet vor der Haustüre), landschaftliche Qualität und hoher Nutzen. An diesem speziellen Ort mit dem Seeufer als natürlichem Lebensraum wurde für die Natur und die Bevölkerung eine wertvolle Aufwertung erzielt.»
«Mit dem Projekt Renaturierung Dorf- und Giessenbach ist es uns gelungen, einen gutschweizerischen Kompromiss in die Landschaft zu legen, mit allen Vor- und Nachteilen für die verschiedenen Interessengruppen. Es handelt sich um eine wunderbare Sache und eine deutliche Aufwertung dieses Gebietes auf der Quaianlage. Weil sich die Vegetation in den nächsten Jahren weiter entwickelt, werden wir uns später gerne daran erinnern, wie dieser Bereich vor der Ausführung der Renaturierung ausgesehen hat.»
«Für die Renaturierung des Dorf- und des Giessenbaches mussten wir unterhalb der Quaistrasse eine doppelte Unterquerung erstellen. Das heute sichtbare Ergebnisse zeigt, dass sich der Aufwand gelohnt hat. Bei diesem Projekt im urbanisierten Raum von Küssnacht gab es einige Herausforderungen zu bewältigen. So mussten Werkleitungen, die Verkehrsachse, private Liegenschaften sowie die unterschiedlichen Interessen zwischen Ökologie und Erholungsraum berücksichtigt werden. Die öffentliche Mitwirkung zeigte, dass ein Teil der Bevölkerung das naturnahe Projekt unterstützt und ein Teil grossen Wert auf den Seezugang legt. Ich bin zuversichtlich, dass es uns gelungen ist, hier eine ausgewogene Lösung zu finden.»