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Die bezirkseigenen Grünflächen werden ökologisch aufgewertet

Landschaftentwicklungskonzept Küssnacht (LEK): Aktuelle Projekte

Visualisierung der Baumreihe am Tieftalweg in 20 bis 30 Jahren in Immensee (Änderungen vorbehalten). Quelle: suisseplan AG

 

Im Rahmen des Landschaftentwicklungskonzepts Küssnacht (LEK) werden die bezirkseigenen Grünflächen ökologisch aufgewertet. Ziel dieser Projekte ist es, vorhandene Flächen grüner und abwechslungsreicher zu gestalten. Dabei wird die Biodiversität insbesondere durch den Einsatz einheimischer Pflanzen gefördert.

Wildrosengarten Hausmatt, Immensee

In Zusammenarbeit mit der Albert Koechlin Stiftung (AKS) wird in Immensee auf einer Verkehrsrandfläche ein Pocketpark angelegt. In diesem neu geschaffenen Grünraum wird diesen Herbst ein buntes Band aus verschiedenen Wildrosenarten und einzelnen frühblühenden Sträuchern gepflanzt.  Als Ergänzung zur bestehenden Sommerlinde wird ein weiterer Laubbaum gesetzt, welcher Schatten spenden und zum Verweilen auf den bereitgestellten Bänken einladen soll. Auf der restlichen Fläche wurden bereits im Frühling einheimischen Stauden gepflanzt sowie eine farbenfrohe Blumenwiese eingesät.

Aufwertung Seemattweg 6, Küssnacht

Die Grünfläche beim Seemattweg 6 wird diesen Herbst ebenfalls umgestaltet. Im bestehenden Brunnen wird eine Bepflanzung mit einheimischen Wasserpflanzen angelegt. Gesäumt wird dieser von einer Hochstaudenflur, welche im Herbst attraktive Blühakzente setzt und so für besondere optische Highlights sorgt. Die vorhandenen exotischen Gehölze werden entfernt. Die Blumenwiese wird mit einer Naschhecke für Tiere und für die Bevölkerung ergänzt. Diese besteht unter anderem aus Stachelbeere, Kornelkirsche, Johannisbeeren und Kirschpflaume. Zusätzlich zur
Hecke werden zwei neue Bäume (Speierlinge) gepflanzt.

Tieftalweg, Immensee

Entlang des Tieftalwegs in Immensee werden am Seeufer neue Bäume gepflanzt. Insgesamt werden ungefähr 14 einheimische und standorttypische Bäume neben der alten Badi ihren Platz finden, darunter Wald-Föhren, Edel-Kastanien, Silber-Weiden und Süsskirschen. Auch zwei Winterlinden aus dem Förderprojekt für die Fledermausart «Braunes Langohr» finden einen Platz in der Baumreihe. Die Baumreihe soll Spazierengehenden Schatten spenden, aber auch als Lebensraum und Nahrungsquelle für Tiere dienen.

«Gut Ding will Weile haben»

Wird eine Grünfläche neugestaltet, benötigen die Bäume, Sträucher und Stauden Zeit, um sich im neuen Ökosystem zu etablieren. Eine Blumenwiese benötigt in der Regel zwei bis drei Jahre, bis sie in voller Pracht erblühen kann. Die Gehölze, also Sträucher und Bäume, benötigen durchaus mehr Zeit, bis sie zu einer stattlichen Grösse herangewachsen sind. Daher gilt bei diesen Aufwertungsprojekten das Motto «Gut Ding will Weile haben».