Das Ressort Infrastruktur des Bezirks Küssnacht informiert über den Stand von aktuellen Projekten.
Der Start erfolgte am 10. Januar 2022. Dank gutem Wetter konnten die Arbeiten an der Seebodenstrasse optimal in Angriff genommen werden. Die vorgängig kommunizierten Sperrzeiten haben sich inzwischen eingependelt. Es wird mit zwei Arbeitsgruppen gearbeitet. Diese werden nach Bedarf durch eine Betongruppe unterstützt, damit möglichst effizient gearbeitet werden kann.
Die erste Arbeitsgruppe von der Knochenstampfi bis Tällerenweg ist gut auf Kurs. Die hangseitige Stützmauer und die Schmutzwasserleitung sind auf einer Länge von rund 140 m erstellt. Die zweite Arbeitsgruppe hat die Entwässerungsleitungen ab Cheste-nenbäumen bis Langegg erstellt. Gleichzeitig befindet sich die Stützmauer unter der Langegg in Arbeit.
Die erste Arbeitsgruppe wird ab dieser Woche mit dem Bau der talseitigen Stützmauer und der Regenwasserleitung starten. Die zweite Arbeitsgruppe startet, sofern das Wetter passt, mit der Retentionsanlage am Standort Rischberg 12. Gleichzeitig wird oberhalb der Langegg an den Entwässerungsleitungen weitergearbeitet.

Die Projektierung zur Renaturierung Dorfbach und Giessenbach ist ausgearbeitet. Die Ergebnisse aus dem partizipativen Prozess wurden in das Projekt integriert. Die Absteckung des Projekts ist bereits erfolgt (Bild). Von der Renaturierung sind auch private Grundstücke direkt betroffen. Die Abklärungen mit den Grundeigentümern laufen.

Die Baubewilligung befindet sich nach wie vor in einem laufenden Verfahren. Der Baustart wird voraussichtlich in das zweite Quartal verschoben. Oberhalb der Sportanlagen ist im Giessenbach mit dem Bau eines Geschiebesammlers begonnen worden. Dieser Geschiebesammler bildet zusammen mit der Sportanlage Luterbach und weiteren Massnahmen das gesamtheitliche Hochwasserschutzkonzept des Giessenbachs (Bild).

Die Planungsarbeiten zur neuen Zentrumsgestaltung Küssnacht laufen nach wie vor auf Hochtouren (im Bild der Hauptplatz). Durch einen Fragenbogen sind von den verschiedenen Interessensgruppen äusserst wertvolle Rückmeldungen eingegangen. Diese Rückmeldungen werden nun ausgewertet, in der Planungskommission diskutiert und anschliessend zu Konzepten und Varianten weiterverarbeitet.