Lebensmittel haltbar zu machen ist eine einfache Möglichkeit, Food Waste zu vermeiden, Ressourcen zu schonen und die Vielfalt der regionalen und saisonalen Küche länger zu geniessen.
Zu viel Ernte? Haltbarmachen statt Wegwerfen ist die Devise.
Wenn Obstbäume viele Früchte tragen und Gärten sowie Felder reichlich Gemüse liefern, lohnt es sich, Vorräte anzulegen. Viele Menschen entdecken das Haltbarmachen von Lebensmitteln neu. Sie kochen ein, dörren, fermentieren oder frieren Obst und Gemüse ein. So vermeiden sie Food Waste und nutzen die Ernte länger.
Wer Lebensmittel haltbar macht, verwertet die Ernte vollständig und sorgt für Vorrat. Gleichzeitig entscheidet man selbst, welche Zutaten ins Glas kommen. Auf unnötige Zusatzstoffe kann man verzichten.
Das Haltbarmachen bietet zahlreiche Möglichkeiten. Viele Menschen stellen nicht nur Konfitüren oder eingelegtes Gemüse her, sondern probieren auch neue Rezepte aus. Kochbücher, Internetseiten und soziale Medien liefern dafür viele Anregungen.
Auch für die Umwelt lohnt sich das Haltbarmachen. Für jedes Lebensmittel braucht es Boden, Wasser, Energie und Arbeitskraft. Wer Lebensmittel wegwirft, verschwendet auch diese Ressourcen. Der grösste Teil der Umweltbelastung entsteht bereits bei der Produktion. Der Energieaufwand für das Haltbarmachen fällt meist deutlich geringer aus, besonders wenn dadurch Lebensmittel nicht im Abfall landen.
Wer im Spätsommer und Herbst Tomaten einkocht, Äpfel dörrt oder Kürbis einfriert, kann auch im Winter regionale Produkte geniessen. Das erweitert den Speiseplan und verlängert die Nutzung der saisonalen Ernte.
Obst und Gemüse zum Einmachen gibt es nicht nur im eigenen Garten. Wer auf dem Wochenmarkt, beispielsweise am Samstig Märt in Küssnacht, oder im Hofladen einkauft, findet im Herbst eine grosse Auswahl an saisonalen Produkten für die Vorratshaltung.

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