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Kommission für Altersfragen: Gut vernetzte Persönlichkeit fürs Präsidium gesucht

Seit dem Jahr 2009 ist die Kommission für Altersfragen des Bezirks Küssnacht für die Koordination und die Vernetzung im Altersbereich zuständig. Nun wird für den langjährigen, verdienten Präsidenten Erhard Kaiser eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger gesucht.

In der Alterspolitik wird der Bezirksrat durch die Kommission für Altersfragen und die Infostelle für Altersfragen unterstützt. Bei der Kommission für Altersfragen laufen alle Fäden für die Koordination und Vernetzung der Aktivitäten im Altersbereich zusammen. Die Gruppe verfügt über ein hohes Fachwissen. Sie setzt sich aus Vertretern von Organisationen und Betroffenen (Ressortleitung, Soziales und Gesellschaft, Spitex Bezirk Küssnacht, Heime, Kirche, Pro Senectute, Seniorenrat, SRK etc.) zusammen, welche in die Altersarbeit involviert sind.

Altersleitbild als Initialzündung
Das im Jahr 2008 durch den Bezirk erarbeitete Altersleitbild forderte die Einsetzung einer aus Fachleuten zusammengesetzten Kommission für Altersfragen. Im Januar 2009 fand die erste Kommissionssitzung statt. Als Präsident wurde Erhard Kaiser eingesetzt. Der frühere Lehrer und Manager startete mit einer motivierten Gruppe und als erster Kommissionspräsident des Bezirks mit einem Pauschalbudget, mit dem seither erfolgreich in Eigenverantwortung gearbeitet wird.

Alle Themen rund ums Alter
«Die Kommission für Altersfragen des Bezirks Küssnacht bearbeitet Themen rund um das Alter, welche politische Auswirkungen haben. Sie koordiniert die Aktivitäten bestehender Organisationen  und verfolgt die Veränderungen in der Gesellschaft. Sie unterstützt und entwickelt Massnahmen, die ein gesichertes und möglichst sorgenfreies Leben unserer Seniorinnen und Senioren fördern. Dabei pflegen wir eine enge Zusammenarbeit mit der Bezirksverwaltung, der Infostelle für Altersfragen und Partnern wie Seniorenrat und Verein Aktiv im Alter», umschreibt Präsident Erhard Kaiser die wichtigsten Aufgaben der Kommission und erwähnt, was in den letzten elf Jahren im Bezirk Küssnacht alles aufgebaut wurde. Nachfolgend einige Beispiele:

  • Wegweisende Dokumente Altersleitbild und Wegweiser, welche regelmässig von anderen Gemeinden übernommen werden.
  • Palliative Care initiiert
  • Aufbau der einzigartigen Anlaufstelle für Alter und Gesundheit im Zentrum Monséjour mit Infostelle für Altersfragen, Pro Senectute und SRK
  • Konzept Wohnen im Alter, Wohndialog und Wohnungsvermittlung bei Anfragen in Zusammenarbeit mit Immobilienfirmen
  • Apéro für Neurentner
  • Luzerner Rollstuhltaxi LUtixi nach Küssnacht geholt
  • Analyse: Wie altersfreundlich ist unser Bezirk?
  • Aufbau der Nachbarschaftshilfe im Bezirk.

Vielfältige Herausforderungen
Vieles wurde in den letzten elf Jahren umgesetzt, ebenso viele Herausforderungen gibt es in naher Zukunft zu bewältigen. Wichtige Stichworte sind laut Erhard Kaiser die integrierte Versorgung im Gesundheitswesen, um die Qualität der Betreuung der älteren Menschen sowie der Patientenversorgung zu verbessern und gleichzeitig die Gesundheitskosten zu senken, die Konsolidierung der Nachbarschaftshilfe und der Freiwilligenarbeit sowie die Förderung des Generationenwohnens. Für Letzteres sei das Bethlehem  in Immensee ein gutes Beispiel, betont Erhard Kaiser. «Das Generationenwohnen wird von der Gesellschaft wieder verstärkt wahrgenommen. Auch gewachsene Quartiere können sich mit Quartiermanagern und -treffpunkten in diese Richtung entwickeln.» Es gehe nicht darum, möglichst viele Alterssiedlungen zu erstellen. Sondern: «Auch Quartiere haben gesellschaftliche Aufgaben zu erfüllen. Im Mittelpunkt sollten das gemeinsame Gefühl und das gemeinsame Wohnen von verschiedenen Generationen stehen.»

Gute Basis für die Entscheide des Bezirksrats
Der Bezirksrat schätze die Arbeit der Kommission für Altersfragen sehr, betont Bezirksrätin Petra Gamma, welche für den Altersbereich zuständig ist. «Die Kommission ist im Bezirk sehr gut verankert. Sie beschäftigt sich mit den aktuellen Altersthemen und zwar nicht von oben herab verordnet, sondern im direkten und regelmässigen Austausch mit der Bevölkerung. Die gut begründeten Projekte der Kommission bilden für die Entscheide des Bezirksrats eine gute Basis.»

Der Stellenwert der Kommission wird weiter steigen
Petra Gamma ist überzeugt, dass der Stellenwert der Kommission für Altersfragen in Zukunft noch weiter steigen wird. «Der Gesellschaft wird immer mehr bewusst, dass die Kosten und Aufgaben im Altersbereich in Zukunft weiter steigen werden. Deshalb ist es überaus wichtig, dass wir eine kompetente Kommission haben, welche sich im Bezirk mit diesen Fragen beschäftigt.»

Nachfolgerin oder Nachfolger gesucht
Nach elf Jahren Tätigkeit als erster und bisher einziger Präsident der Kommission für Altersfragen hat Erhard Kaiser seinen Rücktritt angekündet. Der Bezirksrat ist deshalb auf der Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger. Für diese spannende Aufgabe an der Spitze einer breit anerkannten Kommission wird eine Persönlichkeit mit «Managerqualitäten» gesucht, welche im Bezirk gut vernetzt ist und sich im Rahmen der Freiwilligenarbeit für eine gute Sache einsetzen möchte.

Alterspolitik im Bezirk Küssnacht
Alterspolitik hat im Bezirk Küssnacht zum Ziel, den Beitrag älterer Menschen für die Gesellschaft vermehrt zu anerkennen und zu schätzen. Autonomie und die Partizipation der älteren Menschen sollen gefördert und die Solidarität zwischen den Generationen soll gestärkt werden. Mit gezielter Alterspolitik Wohlbefinden und Sicherheit zu gewährleisten, ist ebenso wichtig wie das Engagement älterer Menschen am gesellschaftlichen Leben.


Kommission
Die Mitglieder der Kommission für Altersfragen an der Sitzung vom Dezember. Vorne von links: Andrée Schirtz, Leiterin Fachstelle für Gesellschaftsfragen, Erhard Kaiser, Präsident, und Petra Gamma, Bezirksrätin. Hinten von links: Josef Wechsler, Vertreter Seniorenrat, Claudia Pfyl, Leiterin Pflegezentrum Seematt, Margrit Müller, Vertreterin Pro Senectute, Dorothea Hansen, Vertreterin Katholische Kirchgemeinde, Beat Huwiler, Vertreter Seniorenrat, Monika Durrer, Vertreterin Schwyzer Rotes Kreuz, Ivan Hegi, Vertreter reformierte Kirchgemeinde, und Gerhard Ineichen, Leiter Sunnehof – das Zuhause im Alter.

Datum der Neuigkeit 16. Jan. 2020

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