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Bezirksrat legt das Sanierungsprojekt Seebodenstrasse vor

Die Sanierung der 106-jährigen Seebodenstrasse ist dringend notwendig. Das Bauprojekt wird im Dezember 2019 der Bezirksgemeinde vorgelegt.

Im Jahr 1913 wurde die Seebodenstrasse durchgehend von Küssnacht auf die Seebodenalp für den Autoverkehr ausgebaut. Seither wurde die Linienführung kaum verändert. Die vorerst mit Naturbelag erstellte Strasse wurde sukzessive geteert, das letzte Teilstück vom «Brünnelirank» bis zur Seebodenalp in den 1960er-Jahren.

Die Seebodenstrasse tangiert Grundwasserschutzzonen, BLN-Gebiete und Wald. In einigen Abschnitten ist das Kreuzen auf Sichtweite nicht gegeben. In der  Folge kann es bei erhöhtem Verkehrsaufkommen zu langen Staus und Wartezeiten kommen.

Strassenaufbau besteht aus verschiedenen Schichten

Generell ist bei der Seebodenstrasse kein Unterbau nach heutigem Standard vorhanden. Im Zuge der verschiedenen Sanierungsmassnahmen hat sich ein Strassenaufbau entwickelt, der aus verschiedenen Schichten besteht. Der heutige Oberbau besteht aus einem ca. 6 cm starken Asphaltbelag. Der Strassenkörper wird nur punktuell entwässert, dies vor allem mittels Sickerleitungen im Bereich von Stützmauern und Böschungen. Strassenabwässer sind nur im untersten Bereich der Strasse dem Entwässerungssystem angeschlossen. Das Oberflächenwasser wird nur bei den Grundwasserschutzzonen gefasst und kontrolliert abgeleitet. Das abgeleitete Oberflächenwasser fliesst nur in den seltensten Fällen in einen Vorfluter. Der grösste Teil der Strassenoberfläche wird über die Schulter entwässert.

Stark sanierungsbedürftig

Die Grundfundation der Seebodenstrasse befindet sich seit Jahren in einem schlechten Zustand und ist stark sanierungsbedürftig. Es kommt regelmässig zu Hangrutschungen und Setzungen. In den letzten Jahren wurde im Bereich der Seebodenstrasse immer wieder nur das Notwendigste geflickt. Auch aus Gründen der Sicher-heit soll diese «ewige» Baustelle jetzt durch ein umfassendes Sanierungsprojekt abgelöst werden.

Das Sanierungsprojekt

Es ist vorgesehen, dass das Sanierungsprojekt im Dezember 2019 der Herbstbezirksgemeinde vorgelegt wird. Die Seebodenstrasse soll ab der Höhe Knochenstampfi in Etappen saniert werden. Das Sanierungsprojekt umfasst auch neue Stützmauern und einige neue Ausweichstellen. Die entsprechenden Informationsgespräche mit den betroffenen Grundeigentümern laufen.

Trottoirverlängerung für die Verbesserung der Sicherheit

Für die Verbesserung der Fussgängersicherheit soll das Trottoir von der Höhe Knochenstampfi bis zum Tällerenweg verlängert werden. Neue Randabschlüsse sollen zur Sicherung der Wasserschutzzonen dienen. Die Bachquerungen und Geschiebesammler werden bezüglich  Zustand, Funktionalität und Kapazität überprüft. In den Bereichen Winterdienst und Kanalisation werden Verbesserungen angestrebt.

Kein genereller Ausbau der Strasse

Die Erschliessungspflicht der Seebodenalp liegt beim Bezirk. Es ist kein genereller Ausbau der Seebodenstrasse vorgesehen, sondern eine Werterhaltung und eine langfristige Sicherung der Erschliessung.


Markante Verbesserung für die Fussgänger: Das heute bis zur Knochenstampfi bestehende Trottoir soll bis zum Tällerenweg weitergezogen werden. Bild: An der heute markierten Stelle soll das Trottoir erstellt und die Strasse bergseits verbreitert werden.
Markante Verbesserung für die Fussgänger: Das heute bis zur Knochenstampfi bestehende Trottoir soll bis zum Tällerenweg weitergezogen werden. Bild: An der heute markierten Stelle soll das Trottoir erstellt und die Strasse bergseits verbreitert werden.

Datum der Neuigkeit 27. Juni 2019

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