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Machbarkeitsstudie für Erneuerung und Ausbau der Sportanlage Luterbach

Die Planungskommission «Vision 21 – Sportanlage Luterbach» hat eine Machbarkeitsstudie als Grundlage für ein Gesamtkonzept erarbeitet. Der Küssnachter Bezirksgemeinde vom Frühling 2019 soll ein Projektierungskredit für die Erneuerung und den Ausbau der Anlage vorgelegt werden.

Der Bezirk Küssnacht hat im Jahr 2018 eine Planungskommission ins Leben gerufen mit dem Ziel, die vielen Bedürfnisse und Anforderungen im Gebiet Luterbach im Rahmen einer Machbarkeitsstudie detailliert zu untersuchen. Neben den Bedürfnissen der Sportvereine gilt es, den Hochwasserschutz, den Langsamverkehr (Velofahrer, Fussgänger), die Parkierung und die Bedürfnisse weiterer Nutzer wie zum Beispiel jene der Freizeitsportler langfristig und nachhaltig aufeinander abzustimmen. Die Planung soll die kurzfristig nötigen Massnahmen, aber auch alle Möglichkeiten für die mittel- und langfristige Zukunft miteinbeziehen.

Perimeter ausgeweitet

Konkret hat die Planungskommission vom Bezirksrat den Auftrag erhalten, ein Strategiepapier für die Realisierung eines wirtschaftlichen, konsensfähigen Projekts zu entwickeln und dieses dem Souverän zeitgerecht zu unterbreiten. Der Betrachtungsperimeter sollte jedoch nicht nur die Hauptnutzer der Sportanlage, sondern auch den Hochwasserschutz im Gebiet Luterbach und die Asylunterkunft miteinschliessen. Ebenso sollten die Bedürfnisse von nicht organisierten Freizeitsportlern abgeklärt werden. Der Bedarf nach einer Erneuerung und Erweiterung der Sportanlage wurde nachgewiesen. Der Projektphase entsprechend beantragte die Planungskommission beim Bezirksrat die Ausarbeitung einer Machbarkeitsstudie.

Machbarkeitsstudie dem Bezirksrat präsentiert

Im Herbst 2018 konnte die Planungskommission mit den beteiligten Planern Annen Architektur AG (Architektur), bsp Ingenieure + Planer AG (Ingenieurleistungen) und PLANGRÜN AG (Sportanlagen- und Landschaftsplanung) die Ergebnisse der Studie dem Bezirksrat präsentieren. Die Studie zeigt, dass die Machbarkeit der (Teil-)Projekte nachgewiesen und eine unabhängige Realisierung der einzelnen (Teil-)Projekte möglich ist. Um eine tragbare Finanzierung zu gewährleisten, soll das Bauprojekt in mehreren Etappen ausgeführt werden.

Masterplan für die Erneuerung und den Ausbau der Sportanlage

Nach der Präsentation der Machbarkeitsstudie hat der Bezirksrat die folgenden Beschlüsse gefasst:

  • Die Machbarkeitsstudie dient als Masterplan für die Erneuerung und den Ausbau der Sportanlage Luterbach.
  • Der Projektierungskredit für die Gesamtplanung in der Höhe von 496 000 Franken soll der Frühlingsbezirksgemeinde 2019 vorgelegt werden.
  • In einer ersten Phase soll das Bauprogramm gemäss Priorität 1 der Machbarkeitsstudie realisiert werden.
  • Über die Ausbauarbeiten des Bauprogramms mit zweiter Priorität und einer Kostenschätzung von 5,18 Mio. Fr. wird separat entschieden.
  • Die zweite Priorität umfasst die folgenden Bereiche: Zusätzliches Gross- sowie Kleintrainingsfeld, Sanierung Beachvolleyball-Anlage, Neugestaltung Hundesportwiese, Umschlagflächen, Freiflächen und Anpassungen an der Finnenbahn.
  • Die Erstellung einer neuen Asylunterkunft soll als separates Projekt abgewickelt werden.

Das Bauprojekt gemäss Priorität 1 der Machbarkeitsstudie

Das Bauprogramm mit erster Priorität und einer Kostenschätzung von 9,91 Mio. Franken beinhaltet folgende Bereiche:

  • Ersatzbau Garderobengebäude und Restaurant mit öffentlich zugänglichen Garderoben und WC-Anlagen
  • Ersatz des bestehenden Kunstrasens auf einem Neubau einer darunterliegenden Einstellhalle
  • Provisorische Trainingsfläche im hinteren Teil des Luterbachs
  • Hochwasserschutzmassnahmen im Gebiet Luterbach
  • Kleine Geländeanpassungen
  • Kleine Anpassungen an der bestehenden Beachvolleyball-Anlage und der Hundesportwiese.

Hochwasserschutz gelöst

Mit der Projektrealisierung soll der gesetzlich geforderte Hochwasserschutz gelöst werden. Die Auswertungen der verschiedenen Projektvarianten lassen darauf schliessen, dass die Erreichung des Hochwasserschutzes durch ein grossflächiges Retentionsbecken im besten Kosten-Nutzen-Verhältnis steht. Mit der Realisierung mittels einer Einstellhalle im Bereich des heutigen Kunstrasens werden wirkungsvolle Synergien genutzt.

Einstellhalle und Parkierung

Neben dem gesetzlich geforderten Hochwasserschutz können mit der Einstellhalle die bestehenden Parkierungsprobleme mit rund 250 bis 300 Parkplätzen im Gebiet Luterbach gelöst werden. Die Parkplätze in der Einstellhalle dienen sämtlichen Benutzern der Anlage. Dies sind neben den bekannten Vereinen als Hauptnutzer auch die Benutzer und Besucher der angrenzenden Tennisanlage, welche über eine Treppe in unmittelbarer Nähe erreicht werden kann. Mit der Erstellung der Einstellhalle kann der bezirkseigene Kiesplatz im Gebiet Chli Ebnet flexibler genutzt werden.

Zeitplan

  • Planungskredit: Frühlingsbezirksgemeinde 2019
  • Baukredit gemäss Priorität 1 der Machbarkeitsstudie: Frühlingsbezirksgemeinde 2020
  • Bauzeit Bauprogramm gemäss Priorität 1: 2020/2021.

 


Bauphase 1: Luterbach
Bild oben: Einstellhalle mit Kunstrasen (am Standort des bestehenden Kunstrasenfeldes), zusätzliches Trainingsfeld (2. Priorität). Bild: Neues Tribünen- und Garderobengebäude mit Restaurant.

Datum der Neuigkeit 13. Dez. 2018

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