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Der Bezirk Küssnacht und die Gemeinde Arth stellen gemeinsam einen Job-Coach an

Um anerkannte Flüchtlinge, vorläufig Aufgenommene und Sozialhilfebezüger kompetent in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren und die Arbeitsverhältnisse nachhaltig zu begleiten, streben der Bezirk Küssnacht und die Gemeinde Arth eine gemeindeübergreifende Zusammenarbeit an.

Unter Vorbehalt der jeweiligen Budgetgenehmigung an der Bezirksgemeinde Küssnacht und der Gemeindeversammlung Arth werden der Bezirk Küssnacht und die Gemeinde Arth voraussichtlich per April 2020 einen Job-Coach für die Arbeitsintegration von Flüchtlingen, vorläufig Aufgenommenen und Sozialhilfeempfängern anstellen.
Der Job-Coach wird vorerst auf drei Jahre befristet je zu 40 % im Bezirk Küssnacht und in der Gemeinde Arth tätig sein. Auch die Gemeinde Schwyz plant die Anstellung eines Job-Coaches und zwar mit einem 60 %-Pensum (siehe Medienmitteilung vom 17.10.2019). Um Synergien gemeinsam nutzen zu können, soll zwischen den drei Gemeinden eine enge Zusammenarbeit erfolgen.

Aufgabenbereich des Job-Coaches:

  • Begleitung und Unterstützung der Arbeitssuchenden
  • Akquisition und Vermittlung von geeigneten Arbeits- und Praktikumsplätzen
  • Begleitung der Arbeitsverhältnisse
  • Kontaktpflege zu potenziellen Arbeitgebern
  • Administrative Führung der Dossiers
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Nachhaltige Arbeitsintegration
Ziel des Job-Coachings ist die langfristige und existenzsichernde berufliche Integration von Flüchtlingen, vorläufig Aufgenommenen und Sozialhilfebezügern. Das Job-Coaching beinhaltet den Aufbau und die Koordination einer nachhaltigen Arbeitsintegration in den Bereichen Asyl, Flüchtlinge und Sozialhilfe. Beim oben umschriebenen Personenkreis ist eine engmaschige Begleitung in Bezug auf die berufliche Integration unabdingbar. Zur Unterstützung und für eine nachhaltige Arbeitsintegration ist der Einbezug eines Job-Coaches, welcher auf Stufe Gemeinde angesiedelt und regional vernetzt ist, sinnvoll und angezeigt.

Sozialhilfekosten reduzieren
Ausserhalb der Bundesfinanzierung gehen die Sozialhilfekosten vollumfänglich zu Lasten des Bezirks Küssnacht. Will der Bezirk diese Kosten reduzieren, muss er aktiv Gegensteuer geben. Die nachhaltige Arbeitsintegration von Flüchtlingen, vorläufig Aufgenommenen und Sozialhilfebezügern ist ein Gebot der Stunde.
Die Gemeinden Arth und Schwyz sowie der Bezirk Küssnacht führten deshalb bereits im Frühjahr 2019 Gespräche über die Anstellung eines Job-Coaches durch. Daraus ging hervor, dass die drei Gemeinden nach Strategien suchen, um die Entwicklung der Sozialhilfekosten im Asyl- und Flüchtlingsbereich zu senken. In der Folge wurde die Idee, gemeinsam einen Job-Coach anzustellen, weiterverfolgt und präzisiert.

Wer vom Angebot profitieren kann
Neben der Gruppe von Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen, welche das geforderte Deutschniveau B1 nicht erreichen, sollen auch Personen, welche nicht mehr bundesfinanziert sind und somit nicht mehr von den kantonalen Angeboten profitieren können, sowie Sozialhilfebezüger (Schweizer/innen und Ausländer/innen) von diesem Angebot profitieren können.


Beispiel einer gelungenen Integration im Sunnehof – das Zuhause im Alter in Immensee: Selamawit Tekleab, anerkannter Flüchtling, erhält am 1. Dezember eine Festanstellung als Mitarbeiterin im Bereich Reinigung. Darüber freut sich auch Bernadette Steiner, Leiterin Hotellerie (links).
Beispiel einer gelungenen Integration im Sunnehof – das Zuhause im Alter in Immensee: Selamawit Tekleab, anerkannter Flüchtling, erhält am 1. Dezember eine Festanstellung als Mitarbeiterin im Bereich Reinigung. Darüber freut sich auch Bernadette Steiner, Leiterin Hotellerie.

Datum der Neuigkeit 28. Nov. 2019

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