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Nach 30 Jahren: Fadenmolch wiederentdeckt

Die Überraschung war gross, als ein Mitarbeiter der Umweltstelle Küssnacht Ende April am Seeufer einen Fadenmolch entdeckte. Eher beiläufig wurde das Tier bei einem Kontrollgang im Schilfgebiet Seemattzopf gesichtet der erste derartige Fund seit 30 Jahren.

Dass dies kein einzelner Glückstreffer war, zeigte sich zwei Tage später. Als man an gleicher Stelle gezielt nach Fadenmolchen suchte, fanden sich innert kurzer Zeit nicht weniger als 17 Tiere, was auf eine eigenständige, überlebensfähige Gesamtpopulation schliessen lässt.

Ein seltener Molch, welcher im Verborgenen lebt
Der Fadenmolch ist im Gegensatz zum weit verbreiteten Bergmolch leider selten geworden und lebt auch sehr im Verborgenen. Das Männchen lässt sich daran leicht erkennen, dass das Ende des Schwanzes einen kleinen Faden bildet. Im Hochzeitskleid verfügt das Fadenmolchmännchen zwischen den Zehen der Hinterfüsse über schwarze Schwimmhäute.

Auch ein Weibchen beobachtet
Schwieriger zu erkennen sind die Weibchen: Wie bei den Männchen ist der Bauch schwach orange gefärbt. Zusätzlich sind an der Unterseite des Hinterfusses häufig zwei helle Ballenflecken erkennbar. Bei einem Kontrollgang im Naturschutzgebiet Chappelmatt in Merlischachen konnte auch dort ein solches Tier beobachtet werden. Der Monat April scheint den Molchfreunden im Kanton gut gesinnt zu sein, denn bereits Anfang Monat überraschte der Fund von 400 Teichmolchen am oberen Sihlsee.

Fadenmolch unter Wasser
Fadenmolch unter Wasser gut erkennbar ist der kleine Faden am Schwanzende. Bild: © Kees Marijnissen/freenatureimages.eu

Datum der Neuigkeit 10. Mai 2018

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