Die Kommission für Altersfragen - Drehscheibe der Alterspolitik
In seinem Strategiepapier hält der Bezirksrat fest, dass er es den älteren Menschen ermöglichen will, ihren Lebensabend zu Hause oder im Bezirk in vertrauter Umgebung verbringen zu können. Die daraus abgeleitete Alterspolitik lässt sich von folgenden Zielsetzungen leiten: - Die Autonomie der älteren Menschen ist zu fördern.
- Das Wohlbefinden und die Sicherheit sind zu gewährleisten.
- Der Beitrag älterer Menschen für die Gesellschaft ist vermehrt anzuerkennen.
- Die Solidarität zwischen den Generationen ist zu verstärken.
Die Konkretisierung dieser Ziele und die daraus resultierenden Massnahmen sind im Altersleitbild 2008 fest gehalten. Für die Umsetzung der Massnahmen hat der Bezirksrat die Kommission für Altersfragen als vorberatende bezirksrätliche Kommission ins Leben gerufen. Der Bezirksrat beauftragte die Kommission für Altersfragen, die Anliegen der Institutionen und Vereine, die sich mit politischen Fragestellungen des Alters befassen, aufzunehmen, zu beurteilen und gegebenenfalls als Anträge an den Bezirksrat weiterzuleiten. Die Kommission steht damit aus Sicht der Behörden an der Spitze des grossen Netzwerkes Altersarbeit.
 Kommissionsmitglieder: Erhard Kaiser Präsident, Stefan Kaiser Bezirksrat, Margrit Müller Pro Snectute, Irene Pfyl Werlen Spitex, Elisabeth Zwicker röm.-kath. Kirche, Josef Ulrich Seniorenrat, Jakob Landis reform. Kirche, Marco Keller Altersheim Seematt, Josef Wechsler Altersheim Sunnehof, Urs Baumberger Seniorenrat, Josef Sidler Seniorenrat, Roman Lang Gesellschaftsfragen
Koordination und Vernetzung der Altersarbeit
Zu weiteren wichtigen Aufgaben zählen die Koordination und Vernetzung der Altersarbeit, das Aufgreifen von Lücken im sozialen Netz der älteren Menschen, das Erkennen und Einbinden von neuen Entwicklungen, die Überprüfung des demografischen Zahlenmaterials, die Sicherstellung des Informationsaustausches sowie eine regelmässige Informations- und PR-Arbeit. Um ihre Aufgaben bewältigen zu können, hat sich die Kommission in verschiedenen Arbeitsgruppen organisiert. Je nach Inhalt und Umfang der zugeteilten Aufgaben werden weitere Fachleute punktuell zugezogen, so dass die Entscheidungsgrundlagen für die Kommission und den Bezirksrat auf einem möglichst fundierten Wissen beruht. Die Kommission für Altersfragen trifft sich im Abstand von etwa 6 Wochen zu den gemeinsamen Sitzungen. Hier werden die von den Arbeitsgruppen erarbeiteten Grundlagen präsentiert und diskutiert. Oft resultieren daraus weitere Aufträge für die Arbeitsgruppen, bis ein Resultat entsteht, das zum Bespiel reif für einen Antrag an den Bezirksrat oder eine Veröffentlichung ist. In den Sitzungen nimmt der Austausch von Informationen unter den Mitgliedern, aber auch von und zu den Behörden und der Verwaltung einen grossen Raum ein. Damit wird der wohl wichtigsten übergeordneten Aufgabe der Kommission Rechnung getragen, nämlich der Koordination und Vernetzung der Altersarbeit im Bezirk.
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